Sonntag, 22. Februar 2015

Eine orientalische Pizza mit Merguez-Meatballs und viel Gemüse. Lowcarb und mit Blumenkohl-Teig. Echt jetzt!


"Heute mach ich mal ´ne Pizza." Der Lieblingsgatte kann sein Glück noch gar nicht so richtig fassen, da fahre ich auch schon fort: "Die wird total gesund. Lowcarb! Mit einem Teig aus Blumenkohl!" Schwupps - schon ist das Leuchten aus den Augen des Gatten verschwunden. Seine weitere Reaktion fällt - sagen wir mal - minimalistisch aus. In Form einer argwöhnisch hochgezogenen Augenbraue. Weiß er doch, dass mein Blogpost sein Abendessen sein wird. Ich glaube, er hat insgeheim gleich mal die Seite des örtlichen Pizzadealers seines Vertrauens aufgerufen - nur für den Fall, dass sich das Experiment Blumenkohlpizza als kulinarisches Waterloo heraus stellen sollte.



Rezepte für Blumenkohlteige gibt´s ja seit einiger Zeit zuhauf im Netz. Das Prinzip ist immer ähnlich: Gehäckselter Blumenkohl wird mit Käse und Ei vermengt. Der Unterschied liegt im Detail. Die einen verwenden den Blumenkohl roh, ich hab mich für eine Variante entschieden, bei der der Blumenkohl erst gegart und dann die überschüssige Flüssigkeit heraus gepresst wird. Das hat in meinen Augen den Vorteil, dass der Teig fester und "teigähnlicher" wird. Wichtig ist dann noch, dass der Blumenkohlteig gut vorgebacken wird, bevor man ihn belegt. Und: Ich würde keine zu flüssigen Saucen verwenden, das weicht den Teig unnötig durch.




Damit es nicht zu gesund wird, ist neben Paprika, Zucchini, roten Zwiebeln, Pinienkernen und Feta eine ansehnliche Menge Merguez-Meatballs auf meine Pizza gewandert. 


Und das Blumenkohlpizza-Fazit? Lecker war´s! Und wiederholenswert. Dann unbedingt einmal als Blumenkohl Capricciosa. Hier kommt aber erst mal das Rezept für die orientalische Variante. 


Rezept für eine orientalische Lowcarb Pizza aus Blumenkohlteig. Mit Merguez-Bällchen, Feta und Gemüse.

Für den Teig
1 mittelgroßer Blumenkohl
60g geriebener Parmesan
1 Ei
Je eine Prise Meersalz, Pfeffer und Pimenton de la Vera (oder anderes Paprikapulver)

Für die Sauce
2 Esslöffel Tomatenmark
1/2 Teelöffel Harissa
1 Prise Raz el Hanout
1 Schuss bestes Olivenöl

Für den Belag
1 große Merguez
1 rote Zwiebel
1/2 gelbe Paprika
1/4 gelbe Zucchini
1/2 Ur-Möhre (eine normale orangene geht natürlich auch)
5 Kirschtomaten
60g Feta
1 Esslöffel Pinienkerne
2 Stengel glatte Petersilie

Den Ofen auf 220° Ober-/Unterhitze vorheizen.

Den Blumenkohl in Röschen teilen, waschen und trocknen. Dann in der Küchenmaschine, im Mixer oder auf der Vierkantreibe fein häckseln.

Das Blumenkohl-"Mehl" in eine mikrowellengeeignete Schüssel geben, abdecken und 4 Minuten lang in der Mikrowelle garen. Auf ein Küchentuch geben und etwas abkühlen lassen. Dann mit Hilfe des Tuchs ordentlich auswringen und die überschüssige Flüssigkeit ablaufen lassen. 

Den Blumenkohl zurück in eine Schüssel geben und mit Parmesan, dem Ei und den Gewürzen vermengen. 

Den Teig auf ein Backpapier geben und mit den Händen zu einem dünnen runden Pizzafladen formen. Dabei schön festdrücken, damit der Teig gut zusammen hält. Ab in den Ofen und 15 bis 20 Minuten lang backen, bis der Teig goldbraun ist.

In der Zwischenzeit Belag und Sauce vorbereiten: Die Merguez aus dem Darm drücken und zu kleinen Bällchen formen. Paprika und Zwiebel in Ringe schneiden. Die Tomaten vierteln. Mit dem Sparschäler dünne Scheiben Zucchini abschneiden. Den Feta zerkrümeln. Die Petersilie hacken.

Die Zutaten für die Sauce verrühren.

Nach der Vorbackzeit die Pizza aus dem Ofen holen. Mit Tomatensauce bestreichen und mit Feta, Merguez-Bällchen, Gemüse und Pinienkernen belegen. Zurück in den Ofen und nochmal 15 Minuten backen. Die fertige Pizza mit der gehackten Petersilie bestreuen.





Habt ihr schon mal mit Blumenkohlteig experimentiert? 

Fragt mit pizzaseligen Grüßen
Conny

Dienstag, 3. Februar 2015

{Sweet & Spicy Pulled Pork Bánh Mì} Ein oh-so-yummy Sandwich auf vietnamesische Art


Es soll ja Menschen geben, die sich auf ihren Urlaub vorbereiten, indem sie Reiseführer lesen, eine Standleitung zu Pinterest aufbauen, detaillierte Packlisten schreiben und astronomische Summen in die Aufstockung der Reiseapotheke investieren.


Ich mach das dieses Jahr mal anders. Ich koch mich einfach schon mal ein bisschen durch die Landesküche. Und weil wir schon ganz bald nach Vietnam fliegen (und alle so: Yayyy!), gab´s neulich schon eine köstliche Pho Bo Gà, eine Hühnersuppe mit Reisnudeln, Sprossen und vielen frischen Kräutern. Dagegen kann deutsche Hühnersuppe mit labbrigen Suppennudeln einpacken. Echt jetzt. 


Heute ist ein weiterer Streetfood Klassiker dran. Da ich mit Pulled Pork allein wahrscheinlich keinen geneigten Foodblogleser mehr hinterm Smoker hervorlocken kann, kommen heute gleich zwei Foodtrends auf einmal auf den Tisch auf die Hand. Pulled Pork. Und Bánh Mì. 

Banh Wie?

Bánh Mì ist das ziemlich umwerfende Ergebnis der kulinarischen Hochzeit zweier Kulturen. Als die Franzosen das damalige Indochina (heute: Vietnam, Laos und Kambodscha) vor gut 60 Jahren verließen, hinterließen sie auch ein kulinarisches Erbe. Und so sind in der Küche Vietnams bis heute französische Einflüsse zu spüren. In Hanoi soll man ganz fantastische Croissants bekommen (<- das teste ich dann demnächst mal). Und auch das Bánh Mì gehört dazu - als vietnamesische Version des französischen Baguettes. Dem Teig wird Reismehl zugegeben, was ihn besonders knusprig macht.




Bánh Mì isst man traditionell auf die Hand. Gefüllt werden die knusprigen Baguettes mit allem, was die Küche hergibt. Von Leberpaté bis knusprigem Schweinebauch, von Seafood bis Hühnchen. Dazu gibt´s Mayonnaise, frische Kräuter, Sprossen und eingelegtes Gemüse.



Das Rezept für die Baguettes hab ich bei Magentratzerl gefunden - ich es allerdings mit Dinkelmehl statt mit Weizenmehl gemacht. Trotz der extrem langen Gehzeit haben die Brote eine recht feste Krume bekommen. Dafür sind sie frisch aus dem Ofen unschlagbar knusprig. Ich werde vor Ort auf jeden Fall original vietnamesische Baguette-Rezepte recherchieren und dann berichten, ob die Teige ähnlich sind.

Das Bánh Mì ist übrigens nix für Menschen, die´s eilig oder Hunger haben. Ein gutes gekauftes Baguette tut es sicher auch. 

Das folgende Rezept ist für 6 Personen - wobei da genug Pulled Pork übrig bleibt, um am nächsten Tag noch kalt mit etwas Brot verputzt zu werden. Auch lecker!




Rezept für vietnamesisches Baguette (Bánh Mì) 

140g Reismehl
350g Weizen- oder Dinkelmehl
350ml lauwarmes Wasser
10g frische Hefe
2 Teelöffel Salz

Die beiden Mehle mit dem Salz vermengen. Die Hefe im lauwarmen Wasser auflösen, zur Mehlmischung geben und mit dem Knethaken der Küchenmaschine zu einem elastischen Teig verkneten.

Die Teigschüssel abdecken und den Teig an einem warmen Ort 3 Stunden gehen lassen - bei mir blieb er einfach über Nacht draußen stehen.

Anschließend den Teig gut durchkneten, in 6 Portionen teilen und abgedeckt weitere 2 Stunden gehen lassen.

Jetzt jeden Teigling zu einem länglichen Laib formen, der an den Enden spitz zuläuft. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und eine letzte Stunde gehen lassen. 

Den Ofen auf 250° Ober/Unterhitze vorheizen. Jedes Bánh Mì quer dreimal quer einschneiden. Das Blech zusammen mit einer Tasse Wasser in den Ofen schieben. Die Temperatur auf 230° reduzieren und die Brote etwa 25 Minuten lang backen.



Rezept für Vietnamese Style Pulled Pork aus dem Ofen

1,7-2 kg Schweineschulter ohne Schwarte, aber mit Knochen

1 Esslöffel Olivenöl
1 mittelgroße Zwiebel, fein gehackt
4 Knoblauchzehen, fein gehackt
250ml passierte Tomaten
120ml Hoisin Sauce
2 Esslöffel Fischsauce
30ml Sriracha Sauce (achtet darauf, eine ohne Geschmacksverstärker zu nehmen, der ist in der klassischen "Flying Goose" leider drin)
2 Esslöffel Essig (ich hab Apfelessig genommen, es spricht aber nichts gegen Reisessig oder Balsamico)
2 Esslöffel Ahornsirup
200ml Apfelsaft, ggf. etwas mehr zum Aufgießen

1 Teelöffel Meersalz
1 Esslöffel geräuchertes Paprikapulver
1 Esslöffel frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Die Schweineschulter unter klarem Wasser abspülen, trocken tupfen und dann mit einer Mischung aus Salz, Paprikapulver und schwarzem Pfeffer einreiben. In Frischhaltefolie wickeln und 8-12 Stunden marinieren.

Einen Esslöffel Olivenöl in einem kleinen Topf erhitzen. Zwiebel und Knoblauch anschwitzen, bis sie glasig sind. Passierte Tomaten, Hoisin Sauce, Fischsauce, Sriracha Sauce, Essig, Apfelsaft und Ahornsirup dazu geben und alles 5 Minuten lang bei schwacher Hitze köcheln lassen.

Das Fleisch in einen Bräter geben, mit der Sauce übergießen und bei 130° Ober/Unterhitze in den Ofen stellen. Und da bleibt er für die nächsten 5 Stunden. Mindestens. Zwischendurch immer wieder etwas Apfelsaft dazu geben, wenn die Sauce zu dick wird.

Am Ende der Garzeit sollte das Fleisch eine Kerntemperatur von 85 bis 88 Grad haben. Mindestens 30 Minuten im ausgeschalteten Ofen ruhen lassen und anschließend mit zwei Gabeln zerrupfen.



Beilagen:

300g Rotkohl, in feine Streifen gehobelt und in 50ml Reisessig, 75ml Wasser, 1 EL Zucker und 1/2 TL Salz mariniert.

Ein Bund Koriander

Limettenachtel

1 Gurke, mit dem Sparschäler in lange Streifen gehobelt 

Optional Sriracha Sauce





So setzt ihr das Bánh Mì zusammen:

Ein Baguette aufschneiden. Mit Sriracha Sauce bestreichen und mit Gurkenscheiben belegen. Das Pulled Pork darauf verteilen. Mit eingelegtem Rotkohl, gehacktem Koriander und ein paar Spritzern Limettensaft toppen. Zweite Baguettehälfte darauflegen - Bon Appetit! 



Gar nicht so einfach zu essen, so ein Bánh Mì. Aber unfassbar lecker.

Ich hätte übrigens gar nichts dagegen, wenn statt des drölfzigsten Burger Joints demnächst mal der ein oder andere Bánh Mì Laden in meiner Nachbarschaft eröffnen würde. In Berlin gibt´s ja schon einige - aber in Hamburg kenn ich noch keinen (<- ihr schon? Immer her mit den Adressen!)

Habt es fein!
Conny

Mittwoch, 28. Januar 2015

{Ein Blick zurück} Eure und meine Lieblingsrezepte aus zwei Jahren Seelenschmeichelei.

Ältere Frolleins fragt man ja nicht nach dem Alter. Und deshalb erzähl ich euch auch nicht, dass in ein paar Monaten ein ganz, ganz unschöner runder Geburtstag darauf wartet, von mir entweder ignoriert oder mit einer Magnum Dom Perignon Jahrgang 1975 zugeschüttet zu werden.

Feiern wir heute also lieber einen anderen Geburtstag. Tadaa. Die Seelenschmeichelei wird Zwei. Nunja, genauer gesagt ist sie heute auf den Tag genau zwei Jahre und zwei Tage alt. 

Zur Feier des Tages hab ich mal ein bisschen in meinen Datenarchiven gestöbert. Aber bevor es eure und meine Lieblingsrezepte aus den letzten zwei Jahren gibt, habe ich hier ein echtes Highlight gefunden. Mein allerallererstes verbloggtes Foodfoto. Joa. Hübsch geht anders. Wobei ich mich anscheinend schon zum Blogstart mit den obligatorischen Foodblogger-Props "Retro-Milchfläschchen" und "Paper-Straws" eingedeckt hab. That´s so 2013! Aber der Gugelhupf mit Amarula, der war lecker.



Überhaupt waren meine ersten Schritte in Richtung Foodfotografie noch... sagen wir mal... etwas unbeholfen, wie man hier sieht:



Glaubt man den Statistiken (<- erzählte ich, dass ich an der Uni mal ein Seminar mit dem Titel "Wie lügt man mit Statistik?" belegte), dann sind das eure liebsten Posts aus den letzten zwei Jahren:

Platz 5: Chewy Chocolate Cookies mit brauner Butter und Fleur de Sel




Platz 4: Sommerlicher Quinoa Salat mit Tahini Dressing




Platz 3: Gemüsechips - the one and only Filmgucksnack




Platz 2: Lauwarmer Quarkauflauf mit Rumkirschen




Platz 1: Cheesecake deluxe mit Himbeeren, Karamell und Schokolade




Und hier kommen - weder nach Alphabet noch sonstwie sortiert - meine ganz persönlichen Lieblingsrezepte und -fotos. Zehn Stück an der Zahl. Denn Entscheiden war noch nie meine Stärke. Man könnte übrigens fast meinen, ich hätte ein Faible für die Farbe Lila. 

Wildschweinburger mit Süßkartoffelpommes:



Macarons mit einer Brombeer-Ganache:



Feige-Ziegenkäse-Tarte:



Lauwarme Zimtschnecken:



Lila Blumenkohlsuppe:



Warmer Rhabarber Crumble mit Tonkabohnen Eiscreme:



Kirschpfannkuchen mit Hüttenkäse:



Maple glazed Spareribs mit Cole Slaw:



Tarte au Citron mit Baiserhaube:



Schokoladen-Espresso-Törtchen oder auch: Meine Hommage an die Unvernunft.



Aber Rezepte und Fotos und Gedöns hin oder her - was wäre das Ganze hier doch für eine dröge Veranstaltung, wenn es Euch nicht gäbe! Ihr macht die Seelenschmeichelei zu dem, was sie ist. Dafür könnt ich Euch knutschen. Ich freu mich wie Bolle, dass ihr alle da seid. Und hoffe, ihr bleibt noch ein wenig hier. 

Auf das nächste Jahr. Auf Euch! 

Cheers
Conny

PS: Habt ihr Wünsche, Anregungen, Ideen fürs nächste Blogjahr? Weniger gute Butter und dafür mehr gesundes Gemüse? Interessiert euch ein "Behind-the-Scenes" oder ein Einblick in mein Foto-Equipment? Sagt´s mir in den Kommentaren!

PPS: Hab ich schon "DANKE" gesagt, dass es Euch gibt? 

PPPS: Ich hör ja schon auf.  

Sonntag, 18. Januar 2015

{Stulle deluxe} Ein veganer Rote Bete Aufstrich, den du lieben wirst.


Wenn Rote Bete und ich einen Beziehungsstatus hätten, dann stünde der ziemlich sicher auf "It´s complicated". Als Kind fand ich sie so unausstehlich wie Victoria Beckham ein Paar Gesundheitslatschen. Später entwickelte sich dann so eine Art On-Off-Beziehung zwischen uns. Mal vertrugen wir uns (<- wenn die rote Bete in Form einer Suppe daherkam). Mal konnten wir uns nicht leiden (<- das betraf jegliche Form von vakuumierten Plastik-Rote-Bete-Kugeln). Irgendwann hatten wir uns dann auf stillschweigende Duldung geeinigt. Ich würdigte sie im Supermarkt keines Blickes. Entfernte aber nicht mehr hysterisch alle labbrigen vorgegarten Convenience-rote-Bete-Streifen aus dem mittäglichen Salat. 



Eine erste Annäherung gab´s im letzten Jahr. In Form von Chips. Gut, man könnte jetzt einwenden, dass jegliche Form von Gemüse lecker schmeckt, wenn es nur in genügend Fett ertränkt wurde - aber meine Rote Bete Chips steigen nicht in den Fritteusen-Whirlpool, sondern werden im Ofen bei milder Hitze gebacken, bis sie knusprig sind. 





Und dann lernte ich die Rote Bete von ihrer anderen Seite kennen. Weiß der Himmel, warum ich sie immer in gegarter Form auf dem Teller liegen hatte. Denn viel, viel köstlicher ist die Rote Bete in meinen Augen roh! Rohe Rote Bete schmeckt frisch und süß und knackig. Und nicht muffig und erdig und stumpf wie gekochte. Ganz abgesehen davon, dass die rohe Knolle pickepackevoll mit tollen Inhaltsstoffen ist. Sie enthält haufenweise Vitamine, Folsäure, Kalium, Kalzium, Magnesium und sekundäre Pflanzenstoffe wie Betanin. Ein ganz schön gesundes Kraftpaket also.

Und deshalb gibt´s heute einen veganen Rote Bete Aufstrich. Der passt ganz famos auf frisch geröstetes Brot. Oder als Dip zu Gemüsesticks. Mit einer Ofenkartoffel würde sich das Ganze auch ziemlich gut vertragen. Oder mit etwas gedünstetem Kabeljau oder Seeteufel.




Rezept für veganen Rote Bete Aufstrich (etwa 500ml)


300g rote Bete
100g gegarte Kichererbsen
1 Esslöffel Mandelmus
1cm Ingwer
1/2 - 1 rote Chili - ganz nach Lust und Schärfe-Empfinden
Eine Handvoll Koriander
Vier bis fünf Blätter Minze
Saft einer halben Orange
Abrieb einer halben Limette
Eine Prise Zimt
Fleur de Sel nach Geschmack

Die Rote Beete schälen (dazu am besten Handschuhe tragen) und grob würfeln.

Rote Bete Würfel mit allen anderen Zutaten in einen Food Processor geben und fein pürieren.

In einem verschlossenen Glas im Kühlschrank hält sich der Aufstrich mindestens 3 Tage.




So langsam bleibt auf meiner Liste der ungeliebten Gemüse nur noch der olle Fenchel übrig. Aber Fenchel und ich - das wird wohl keine Beziehung mit Happy End. 

Genießt das Wochenende

Conny